Meine Sonne ist der Mond
Mein Kopf ist ein Ort des Chaos. Meine Gedanken laufen gegen den Strom, querfeldein, die Treppe diagonal. Sie hüpfen, tanzen, funkeln und weinen. Sie kommen und gehen, sie ziehen mit den Wolken und fallen vom Himmel wie harter Hagel. Sie verbrennen mein Ich, sie machen nur „Tick“, sie sind lautlos, unsichtbar und völlig Schrankenlos. Wo wollen sie nur hin? Wie kann ich sie steuern? Ich möchte sie hören, greifen und fühlen. Ich will das sie mich wieder teilhaben lassen an mir selbst. Ich möchte sie wieder in meinen Kopf weben und will sie wieder lachen hören.